Dezember 18, 2018 Daniel

Klares “ja” von Hopfener Vereinen

Die Hopfener Vereine haben sich jüngst geschlossen hinter den Bebauungsplan Uferstrasse Süd und das geplante neue Strandbad mit Restaurant gestellt und sich gegen die Einmischung des selbsternannten Bürgermeisterkandidaten Harald Vauk in Hopfener Belange verwahrt.

Das begrüßen wir sehr und bedanken uns dafür.

Kurz vor der Weihnachtspause hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof nun aber einem Antrag der Strandbadgegner rund um Herrn Vauk stattgegeben, aufgrund dessen die Stadt Füssen den anstehende Satzungsbeschluss erneut verschieben muss.

Bis die Verhandlung zur Zulässigkeit des seitens der Stadt Füssen abgelehnten Bürgerbegehrens stattgefunden hat, liegt der jahrelang erarbeitete Bebauungsplan auf unbestimmte Zeit wieder auf Eis.

Für uns und die Bürger von Hopfen am See bedeutet dies, dass nun höchstwahrscheinlich frühestens im Herbst 2019 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, sollten die Gegner ihren Einspruch beim Oberwaltungsgericht nicht zurücknehmen und ihre Aktionen beenden.

Falls dies nicht geschieht, wird das Strandbad im Sommer 2019 voraussichtlich nicht betrieben werden können, sondern muss geschlossen bleiben.

Das bedauern wir sehr.

Abgesehen vom wirtschaftlichen Schaden für das privat finanzierte Projekt bedeutet dies eine wesentliche Einschränkung im Freizeitangebot für Einheimische und Feriengäste im Jahr 2019 am Hopfensee.

Wir hoffen daher immer noch darauf, daß die Gegner des jahrelang vorbereiteten und zwischen den Beteiligten sorgfältig austarierten Projektes zur Vernunft kommen und ihren Widerstand aufgeben, der niemanden nützt.

Quelle: Allgäuer Zeitung vom 17.12.2018

 

 

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