Gerüchte und Fakten

Wie wir erfahren haben, sind die Gegner des Strandbads Hopfensee erneut dabei, Unterschriften für ein neues Bürgerbegehren zu sammeln.

Uns wurde zugetragen, dass dabei Bürgerinnen und Bürger der Stadt Füssen offenbar regelrecht zum Unterschreiben gedrängt würden. Und zwar mit einer Reihe von zweifelhaften Argumenten und unzutreffenden Behauptungen.

Gäste und Mitbürger fragen uns in diesem Zusammenhang immer wieder, was an den Darstellungen der Strandbadgegner dran sei, insbesondere  hinsichtlich dieser Themen:

  1. Möchten Sie am Strandbad eine Eventgastronomie bauen?

Nein, das möchten wir nicht. Unser Projekt sieht einen Kiosk, einen sanierten Sanitär- und Umkleidebereich sowie ein Restaurant mit rund 80 Sitzplätzen im Innenbereich und 70 Sitzplätzen im Außenbereich vor. Regelmäßige Veranstaltungen im Stile einer Eventgastronomie sind und waren nie geplant! Selbstverständlich werden wir – wie jeder Restaurantbetreiber – auch Reservierungen zu Geburtstagen, Jubiläen usw. annehmen. Denn die Errichtung und Bewirtschaftung des neuen Strandbades als privatwirtschaftliches Unternehmen erfordern natürlich eine vernünftige Auslastung. Dabei werden wir uns aber ebenso wie im sonstigen laufenden Betrieb an die von der Stadt Füssen vorgegebenen Ruhezeiten halten: Eine Bewirtung im Außenbereich ist in Hopfen nur bis 22.00 Uhr erlaubt, die Terrasse wird daher ab 21.30 Uhr nicht mehr bewirtschaftet werden.

  1. Wo sollen die Autos parken?

Am Strandbad Hopfensee gibt es bereits einen Parkplatz, dieser befindet sich auf Privatgrund. Er wird nach Vorgabe des Landratsamtes Ostallgäu um weitere Stellplätze ergänzt und sodann von uns gepflegt und bewirtschaftet werden.

  1. Greifen Sie in den Schilfgürtel ein?

Nein, von uns werden keinerlei Veränderungen am Schilfgürtel vorgenommen. Auch die angrenzenden Schutzgebiete werden selbstverständlich nicht angetastet. Die Diskussion um den Schilfgürtel am Strandbad entstand im Gegenteil dadurch, dass Einheimische und Gäste befürchten, dass durch die weitere Verbreitung der Seerosen entlang der Uferpromenade alsbald kein freier Zugang ins Wasser mehr möglich sein könnte. Überlegungen, den Seerosenbewuchs aus diesem Grund an bestimmten Stellen einzudämmen, gehen jedoch nicht von uns aus, obwohl auch wir mittelfristig den Zugang zum See durch den fortschreitenden Bewuchs als gefährdet ansehen.

  1. Haben Sie vor, dort Ferienwohnungen zu bauen?

Nein keinesfalls! Unser Konzept ist klar definiert. Ferienwohnungen wären weder zulässig, noch wurde derartiges jemals von uns geplant oder auch nur in Erwägung gezogen.

  1. Wo kann man baden, wenn dort ein Restaurant steht?

Natürlich bleibt das Strandbad Hopfensee erhalten, das war und ist der Ausgangspunkt für das Vorhaben. Das Angebot am Bad wird nicht eingeschränkt, sondern im Gegenteil grundlegend verbessert werden. Toiletten, Umkleiden und Duschen werden zeitgemäß saniert und das gesamte Areal künftig regelmäßig gemäht und gepflegt. Auch der Kinderspielplatz bleibt erhalten. Der marode Sandkasten am Wasser soll aus Sicherheitsgründen künftig unter den Bäumen in der Nähe des Spielplatzes neu aufgebaut werden.

  1. Wie wird das Gebäude aussehen? Es gibt Gerüchte über einen modernen Betonbau?

    Diese Gerüchte sind falsch. Nichts läge uns ferner, als an diesem schönen Standort eine nicht in die Landschaft passende nüchterne Architektur zu verwirklichen. Das Gebäude ist stattdessen in harmonischer Holzbauweise geplant. Altholz und ein offene, transparente Bauweise werden die Außenansicht des Gebäudes bestimmen. Dabei werden wir mit viel natürlichen Materialien arbeiten. Im Stil des Gebäudes werden sich Allgäuer Lebensart und Kultur widerspiegeln.

    Wenn Sie weitere Fragen haben, stehen wir gerne über das Kontaktformular zur Verfügung. Vauk News sind Fake News, daher wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie bei uns rückfragen, bevor Sie die größtenteils unzutreffenden Darstellungen und Behauptungen der Strandbadgegner um Harald Vauk Glauben schenken.

Klares “ja” von Hopfener Vereinen

Die Hopfener Vereine haben sich jüngst geschlossen hinter den Bebauungsplan Uferstrasse Süd und das geplante neue Strandbad mit Restaurant gestellt und sich gegen die Einmischung des selbsternannten Bürgermeisterkandidaten Harald Vauk in Hopfener Belange verwahrt.

Das begrüßen wir sehr und bedanken uns dafür.

Kurz vor der Weihnachtspause hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof nun aber einem Antrag der Strandbadgegner rund um Herrn Vauk stattgegeben, aufgrund dessen die Stadt Füssen den anstehende Satzungsbeschluss erneut verschieben muss.

Bis die Verhandlung zur Zulässigkeit des seitens der Stadt Füssen abgelehnten Bürgerbegehrens stattgefunden hat, liegt der jahrelang erarbeitete Bebauungsplan auf unbestimmte Zeit wieder auf Eis.

Für uns und die Bürger von Hopfen am See bedeutet dies, dass nun höchstwahrscheinlich frühestens im Herbst 2019 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, sollten die Gegner ihren Einspruch beim Oberwaltungsgericht nicht zurücknehmen und ihre Aktionen beenden.

Falls dies nicht geschieht, wird das Strandbad im Sommer 2019 voraussichtlich nicht betrieben werden können, sondern muss geschlossen bleiben.

Das bedauern wir sehr.

Abgesehen vom wirtschaftlichen Schaden für das privat finanzierte Projekt bedeutet dies eine wesentliche Einschränkung im Freizeitangebot für Einheimische und Feriengäste im Jahr 2019 am Hopfensee.

Wir hoffen daher immer noch darauf, daß die Gegner des jahrelang vorbereiteten und zwischen den Beteiligten sorgfältig austarierten Projektes zur Vernunft kommen und ihren Widerstand aufgeben, der niemanden nützt.

Quelle: Allgäuer Zeitung vom 17.12.2018